Ohne TV und öffentliche Medien
Irgendwann habe ich aufgehört, Nachrichten zu schauen. Kein TV mehr, keine tägliche Flut an Informationen, keine Schlagzeilen, die meine Stimmung bestimmen. In dieser Folge spreche ich darüber, was dieses Loslassen mit mir gemacht hat – und was ich gewonnen habe.
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Es hat sich seltsam angefühlt, am Anfang. Wie ein schlechtes Gewissen. Ich verpasse etwas, dachte ich. Ich bin nicht informiert. Ich bin raus aus der Welt.
Das Gegenteil war der Fall.
Ohne den täglichen Lärm der Nachrichten hatte ich plötzlich Raum. Raum für Gedanken, die wirklich meine waren. Raum für Stille. Raum für das, was wirklich wichtig ist in meinem Leben.
Ich habe gemerkt, wie viel Energie ich unbewusst damit verschwendet hatte, Informationen zu verarbeiten, die mich nichts anging – oder die ich ohnehin nicht verändern konnte.
Das bedeutet nicht, die Welt zu ignorieren. Es bedeutet, bewusst zu wählen, was man in sich aufnimmt. Was einem gut tut. Was einen stärkt statt schwächt.
Heute lebe ich nach diesem Prinzip. Und ich bin präsenter – für mich selbst, für die Menschen in meinem Leben, für das, was wirklich zählt.