Meine innere Reinigung
Irgendwann kommt der Moment, in dem man merkt: Es ist zu viel angesammelt. Zu viele alte Verletzungen, zu viele unverarbeitete Erfahrungen, zu viele Dinge, die man mit sich trägt. In dieser Folge spreche ich über meinen Prozess der inneren Reinigung.
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Innere Reinigung klingt nach spirituellem Kurs oder Wellness-Retreat. Für mich war es weder das eine noch das andere.
Es war die bewusste Entscheidung, das loszulassen, was mich schwer gemacht hat. Groll. Selbstvorwürfe. Alte Enttäuschungen. Dinge, die ich mit mir getragen hatte, ohne es zu merken.
Das beginnt mit Ehrlichkeit. Mit der Frage: Was halte ich fest, das mir nicht gut tut? Und warum?
Für mich war Vergebung ein zentraler Teil dieses Prozesses. Nicht für andere – für mich. Vergebung ist kein Freifahrtschein für andere. Es ist die Entscheidung, sich selbst zu befreien.
Ich habe auch gelernt, Grenzen zu setzen. Nicht als Mauer, sondern als Klarheit. Hier endet, was ich aufnehme. Hier beginne ich zu schützen, was in mir gewachsen ist.
Innere Reinigung ist ein Prozess, kein Ereignis. Aber mit jedem Schritt wird der Rucksack leichter. Und irgendwann läuft man freier.