Meine innere Kind Heilung
Viele unserer tiefsten Wunden stammen aus der Kindheit – Momente, in denen wir uns nicht gesehen, nicht geliebt oder nicht sicher gefühlt haben. In dieser Folge spreche ich darüber, wie ich begonnen habe, das Kind in mir zu heilen.
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Das innere Kind – ich habe über diesen Begriff früher gelächelt. Das klingt nach Therapie-Sprache, dachte ich. Nach etwas, das mich nichts angeht.
Bis ich verstanden habe, dass viele meiner erwachsenen Reaktionen die Reaktionen eines Kindes waren. Ein Kind, das sich nicht gesehen fühlte. Das gelernt hatte: Ich muss funktionieren, um geliebt zu werden.
Die Heilung begann damit, dass ich begann, mit mir selbst so zu sprechen, wie ich mit einem verletzten Kind sprechen würde. Mit Sanftheit. Mit Geduld. Ohne Vorwürfe.
Ich habe alte Erinnerungen nicht verdrängt, sondern sie angeschaut. Mit den Augen des Erwachsenen, der ich heute bin. Und ich habe dem Kind in mir gesagt: Du hast das nicht verdient. Du warst nicht falsch. Du warst einfach ein Kind.
Das klingt einfach. Es ist es nicht. Es braucht Zeit. Es braucht Mut. Und manchmal braucht es Begleitung – durch einen Therapeuten, durch Menschen, denen man vertraut.
Aber es verändert etwas. Grundlegend. Weil man aufhört, sich selbst zu bekämpfen, und anfängt, sich selbst zu halten.