Meine Geschichte
In Folge 1 beschreibe ich meinen Lebensweg bis zur Umkehr.
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Ich möchte euch heute über mein bisheriges Leben erzählen und über meinen außergewöhnlichen Lebenswandel, den ich in den letzten Jahren vollzogen habe.
Und ich möchte euch mit meinem Beitrag motivieren, euer Leben in die Hand zu nehmen und auch einen Lebenswandel einzuleiten – hin zu euch selber. Und zu mehr Liebe für euer Leben.
Ich habe meine Liebe zu meinem Leben gefunden nach einer traumatischen Kindheit. Ich bin ein hochsensibler Mann und schon mit einem Trauma geboren worden und habe in jungen Jahren noch eines dazu bekommen. Und das hat nie jemand behandelt.
Ich bin also mit diesem Trauma aufgewachsen, habe das immer weiter mit mir gezogen, habe das erst 50 Jahre später heilen und auflösen können. Meine Mutter war überfordert mit meiner Feinfühligkeit, mit zwei kleinen Kindern, alleinerziehend. Es ist also gar kein Vorwurf an meine Mutter.
Und ich habe in meiner Jugend Komplexe gehabt, war sehr schlank, bin 1,90 Meter und war super dünn. Und habe gedacht, mich mag sowieso keiner. In diesem Leben habe ich mich nicht wohlgefühlt. Ich habe mich auch in der Schule nicht wohlgefühlt.
Freiheit ist für mich ein elementarer Bestandteil meines Lebens. Dann habe ich mit zwölf angefangen zu rauchen und mit 14 angefangen zu trinken. Und ich habe übermäßig getrunken. War immer der Letzte auf der Party. Es war immer zu viel.
Nach der Trennung von meiner zweiten Frau hat sich mein Leben am dramatischsten verändert. Ich habe gedacht, ich bin es nicht mehr wert, eine Frau zu haben, ich bin es nicht mehr wert, geliebt zu werden. Und habe sieben Jahre keine Beziehung geführt, habe mich immer weiter zurückgezogen in meine eigene Welt.
Dann habe ich eine Frau kennengelernt, kurz vor Covid – das war die Erleuchtung. Jetzt interessiert sich endlich mal wieder jemand für mich. Wir haben aber beide zu viel getrunken, also war diese Beziehung auch vom Grundsatz her zum Scheitern verurteilt.
Dann kam Covid, dann kam die Isolation. Ein Jahr zu Hause, immer noch mehr Alkohol und immer noch mehr Distanz zu der Außenwelt. Ich habe gedacht, das gehört zu meinem Leben dazu. Das ist völlig normal, was ich hier mache.
Nachdem die Beziehung gescheitert war habe ich gespürt: Ich bin nicht mehr in meinem Leben. Ich muss hier raus. Ich muss auch aus Deutschland weg. Dann habe ich entschieden, ich packe alles zusammen und gehe nach Madeira. Eine wunderschöne Insel – aber ich habe weiter getrunken.
Jede Beziehung ist gescheitert mit diesem Alkohol, weil ich nicht aufhören konnte, meine Gefühle damit zu betäuben. Da habe ich gesagt: Ich muss mich jetzt auf den Weg machen, mich selber zu finden. Mein wahres Ich finden.
Dann habe ich vor drei Jahren entschieden, ich höre auf mit dem Trinken. Nach diesen 40 Jahren Gewohnheit zu trinken – das ist natürlich so tief schon verankert. Jede Veränderung im Leben hieß: ich gehe an den Kühlschrank und hole mir das nächste Glas, anstelle das Gefühl auszuhalten und mich selber zu regulieren.
Ja, und diese Heilungsphase, dieser Wandel in eine völlig andere Welt – das will ich euch weitergeben. Ich will diese Methoden an euch weitergeben, weil die sind so wunderbar.
Ich bin so glücklich in jeder Sekunde meines Lebens. Früher bin ich aufgewacht und habe einfach nur gedacht: Was für ein Scheißtag. Heute ist einfach ein herrlicher Sonnenschein in mir.
Ich freue mich darauf, dass ihr teilnehmen wollt an diesem Lebenswandel und euch davon inspirieren lasst, was ich durchlaufen habe.
Verantwortung beginnt nicht im Außen. Sie beginnt in dir.