Staffel 2 · Mein Weg  ·  Folge 05  ·  1. Juli 2026

Mein Weg zur Dankbarkeit

Dankbarkeit war für mich lange eine leere Phrase. Bis ich verstanden habe, dass sie kein Gefühl ist, das einfach kommt – sondern eine Praxis, die man trainieren kann. In dieser Folge spreche ich darüber, wie Dankbarkeit meinen Blick auf mein Leben verändert hat.

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Ich war lange jemand, der das Negative gesehen hat. Was fehlt. Was nicht stimmt. Was besser sein könnte. Das war kein Pessimismus – das war meine Standardeinstellung.

Dankbarkeit hat das verändert. Nicht sofort, nicht dramatisch, aber beständig.

Ich habe damit angefangen, jeden Abend drei Dinge aufzuschreiben, für die ich dankbar bin. Kleine Dinge. Ein Gespräch, das mich berührt hat. Ein Moment Stille. Eine Tasse Kaffee am Morgen.

Am Anfang hat es sich seltsam angefühlt. Fast erzwungen. Aber nach wenigen Wochen hat sich etwas verschoben. Ich habe begonnen, diese Momente auch tagsüber zu bemerken – bevor ich am Abend die Feder in die Hand nahm.

Dankbarkeit ist kein Weg, Probleme zu ignorieren. Es ist ein Weg, sie in Relation zu setzen. Zu erkennen: Es gibt auch das Gute. Es gibt auch das, was trägt.

Und das Gute, das man sieht, wird mehr. Nicht weil die Welt sich verändert. Sondern weil man selbst sich verändert.

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